Tara

Still3_Tara_©RebeccaMeining2017, Spielfilm, 30 min., Farbe

In nicht allzu ferner Zukunft: Eine junge Frau, Mira, verlässt ihre vertraute Umgebung. Vertraut? Von dem, was man einst mehr oder weniger zuversichtlich das „alte Europa“ nannte, sind nur noch Schemen übrig. Die Festung zu verlassen, ist mindestens so schwer geworden, wie hineinzukommen. Auf der Suche nach einem freieren Leben steigt Mira, von der Staatsmacht verfolgt, in Paris in einen mysteriösen Zug Richtung Osten. Irgendwo, an einem Ort namens Tara, soll sich eine kleine Gruppe von Menschen dem Versuch verschrieben haben, zu dem zu werden, was sie sein möchten… Die Reise dorthin ist gefährlich, die Wegmarken sind uneindeutig. Gar nicht zu reden von den wenig vertrauenerweckenden Kontaktleuten der Gruppe, denen sie begegnet.
Fragen über die Zukunft Europas blitzen auf und unser Nachdenken über Utopien und die Notwendigkeit von Träumen erhält neuen Stoff und eine neue Richtung. Hoch artifiziell und doch nah an der gegenwärtigen Realität begeben wir uns mit Mira auf eine Reise ins Ungewisse.

Mit Sasha Davydova, Leo van Kann & Lena Lauzemis

Regie & Schnitt: Felicitas Sonvilla
Produktion: Lion Bischof & Jonas Heldt
Kamera: Rebecca Meining
Szenenbild: Susanna Haneder
Kostüm: Nora Igl
Maske: Tanja Maderner
Musik: Silvius Sonvilla
Licht: Toni Maué
Regieassistenz: Ella Cieslinski
Produktionsleitung: Julia Swoboda

Eine Koproduktion der HFF München in Zusammenarbeit mit Motel Filmkollektiv
unterstützt von der Edgar Reitz Filmstiftung und den Freunden der HFF München

Festivals & Preise

2017
67. Berlinale, Perspektive deutsches Kino
Gegenkino Leipzig
Sehsüchte Berlin
Copenhague Short Film Festival
Panama Plus Festival
St Petersburg Film Festival
Pinakothek der Moderne

2018
Nominiert für den Preis der deutschen Filmkritik in der Kategorie „Kurzfilm“

Presse

Münchner Feuilleton
Süddeutsche Zeitung
Berliner-Zeitung

More Projects