Fabric of a vampire

NosferatumitWiesel2017, Experimentalfilm, 6 min., Farbe

Teil der Installation „Nosferatus not dead“ für die Austellung „F.W.Murnau-Eine Hommage“ im Lenbachhaus München

Wann ist eigentlich der Mensch oder das Tier wirklich tot? In Fabric of a vampire kommentieren Erkenntnisse aus der Neurobiologie den fast hundert Jahre alten Film „Nosferatu“ von Friedrich Wilhelm Murnau und werden mit Aufnahmen von toten Tieren und einem pulsierenden Herzen konfrontiert. Das Herz, Kernstück jedes lebendigen Körpers, ist das Organ, welches Nosferatu fehlt. Er ist gefangen in einer Zwischenstofflichkeit, halb real, halb in der Mythologie verhaftet. Ein Schnabel, ein Auge, eine Kralle. Hölle und Himmel, Organik und Mystik, Licht und Dunkel.

Vier Videoarbeiten untersuchen den Film „Nosferatu – Symphonie des Grauens“ von Friedrich Wilhelm Murnau, befragen ihn und antworten darauf mit jeweils einem eigenen Film. In der Ausstellung „Friedrich Wilhelm Murnau – eine Hommage“ im Lenbachhaus erscheinen die Filme parallel vor dem Zuschauer und ermöglichen damit unterschiedliche, aktuelle Lesarten des Filmklassikers. Die Installation besteht aus fünf Bildschirmen, die sternförmig angeordnet sind, in ihrer Mitte befindet sich die Bezugsszene aus „Nosferatu“. Jede Arbeit hat ihren eigenen Sound. Mit Kopfhörern kann der Zuschauer in die verschiedenen Filme eintauchen.

Eine Produktion von Fortis Green Film+Medien.

Regie & Schnitt: Felicitas Sonvilla
Kamera: Nikolai Huber
Musik: Silvius Sonvilla

Lenbachhaus München

 

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